Ein Fan darf GTA 6 vor allen anderen spielen und der Grund ist bitter: Er wird den Release vielleicht nicht mehr erleben

  • Ein kleiner Lichtschimmer in einer dunklen Zeit: Ein todkranker Fan kann GTA 6 doch noch spielen.

    Ein kleiner Lichtschimmer in einer dunklen Zeit: Ein todkranker Fan kann GTA 6 doch noch spielen.


    Für viele von uns sind Videospiele nicht einfach nur ein Hobby, sie sind eine Leidenschaft, die uns durch viele schwere Momente unseres Lebens begleitet. Entsprechend sehnsüchtig warten wir auch gerne mal auf neue Titel, deren Vorgänger uns viel bedeutet haben – für viele dürfte das derzeit GTA 6 sein.

    Ein Familienmitglied von Anthony Armstrong, seines Zeichens Entwickler bei Ubisoft Toronto, ist riesiger GTA-Fan und wird den Release des sechsten Teils mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr miterleben, denn er hat Krebs im Endstadium.

    In dieser unvorstellbar schweren Zeit gibt es nun zumindest einen kleinen Lichtblick für den todkranken Fan, denn Rockstar hat von seinem Schicksal erfahren und offenbar gute Neuigkeiten im Gepäck.

    Ein LinkedIn-Post gerät an die richtigen Leute

    Alles begann mit einem inzwischen wieder gelöschten LinkedIn-Post (via Insider-Gaming) von Anthony Armstrong, der sich darin an seine Kolleginnen und Kollegen von Rockstar Games und dessen Zweigstelle Rockstar Toronto wendet:

    An all meine Kontakte bei Rockstar Games und Rockstar Toronto sowie an alle anderen, die möglicherweise helfen können. Ein Mitglied meiner Familie, das seit einem Jahr gegen Krebs kämpft, hat kürzlich die schlimmste Nachricht erhalten: Er hat nur noch 6 bis 12 Monate zu leben.

    Er ist ein großer GTA-Fan und laut aktuellem Stand wird er möglicherweise nicht mehr lange genug leben, um die Veröffentlichung von GTA 6 mitzuerleben. Im besten Fall wird er uns im selben Monat verlassen, in dem das Spiel erscheint.

    Er wohnt derzeit nur einen Steinwurf vom [Rockstar-]Studio in Oakville entfernt, daher hoffe ich, dass einer von euch eine exklusive Anspielmöglichkeit organisieren kann, damit er das Spiel noch vor seinem Tod ausprobieren kann. Ich verstehe vollkommen, dass zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung Geheimhaltung erforderlich ist, daher ist wahrscheinlich zumindest ein NDA erforderlich.

    Wenn mir jemand eine private Nachricht zu diesem Thema senden oder einen Kontakt nennen könnte, […] wäre ich sehr dankbar.

    Was folgte, war … eine Antwort. Wie genau diese Rückmeldung lautete, weiß nämlich niemand so genau. Denn offenbar haben sich alle Beteiligten dazu entschieden, Stillschweigen über die Details zu bewahren.

    Was wir dank eines (ebenfalls wieder gelöschten) Folgebeitrags von Anthony Armstrong aber wissen: Take-Two-CEO Strauss Zelnick höchstpersönlich hat sich bei ihm gemeldet und ihn mit Rockstar in Verbindung gebracht. Kurz darauf schrieb Armstrong in zwei separaten Updates:

    Der CEO von Take-Two [Strauss Zelnick] hat sich gemeldet und wir warten noch auf eine Rückmeldung vom Rockstar-Team. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt, unsere Nachricht geteilt und ihre Kontakte für uns aktiviert haben.

    Wir haben heute mit [Rockstar] gesprochen und großartige Neuigkeiten erhalten. Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen, aber ich danke Ihnen allen von ganzem Herzen.

    Wir zählen eins und eins zusammen: Der Fan wird GTA 6 in irgendeiner Form früher spielen können. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine interne Gameplay-Session bei Rockstar, wo der kranke Fan unter genauer Beobachtung in das Spiel reinschnuppern darf.


    Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass ein Spielehersteller einem schwer kranken Fan einen letzten Wunsch erfüllt. Bethesda etwa ließ einen zwölfjährigen Jungen im Jahr 2018 vorab Fallout 76 spielen, da er den Kampf gegen den Krebs bereits verloren hatte. Jüngst ließ auch Gearbox einen kranken Fan schon vor Release Borderlands 4 ausprobieren, da dieser den Release nicht mehr miterleben konnte.

    Der Kluge lernt aus allem, und von jedem. Der Normale aus seinen Erfahrungen, und der Dumme weiß alles besser.

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